Mein Mathematikus
In der Tertia war's, in der Mathematikstunde,
Da ward mir aus deinem Professorenmunde
Der erste Hohn für mein Dichten verabreicht.
Ein Jugendeindruck, der bis ans Grab reicht.
Noch heute seh' ich bei jedem Gedichte
Dein mathematisches Professorengesichte
Mir über die Schulter grinsen und lachen:
Kann nicht rechnen und will Gedichte machen.
Gustav Falke (1853-1916)
Das Dichten hat Gustav Falke trotz dieses negativen Inputs (oder vielleicht gerade deshalb) wohl nicht gelassen – das ist die Hauptsache. Die Gaben sind eben unterschiedlich verteilt. Und das Dichten klappt in der Regel auch ohne Mathematik ganz gut.
Auf dieses Gedicht wurde ich aufmerksam gemacht durch Lyrikmail.
Zu diesem Garten / About this garden // Wahrheit oder ihr Irrbild, Amplituden ein und desselben? Hier etwas, das gelesen werden kann, vielleicht sogar wird. In einem Garten wächst etwas. Nützliches, Unkraut. Genau das soll hier wachsen. Truth or its distortion, amplitudes of one and the same? Something that can be read and maybe even gets read. Things grow in a garden. Useful stuff as well as weeds. Exactly that is supposed to grow here.
22.05.2009
12.05.2009
Die Möglichkeiten eines Maitags
Schirm oder no Schirm –
that is the question.
– Johannes Beilharz
(Copyright © 2009)
Notiz des Verfassers
Heute kam in der Lyrikmail ein zweizeiliges Gedicht von Adrian Kasnitz (nachzulesen hier), in dem es um die jasminigen und fliederigen Möglichkeiten des Mais ging. Ihnen stelle ich gegenüber die minutenaktuellen Möglichkeiten des heutigen Maitags.
that is the question.
– Johannes Beilharz
(Copyright © 2009)
Notiz des Verfassers
Heute kam in der Lyrikmail ein zweizeiliges Gedicht von Adrian Kasnitz (nachzulesen hier), in dem es um die jasminigen und fliederigen Möglichkeiten des Mais ging. Ihnen stelle ich gegenüber die minutenaktuellen Möglichkeiten des heutigen Maitags.
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