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16.4.11

Haikuode

to the liquid which
pounces down on us, drenching
to the very bone.

– Iself (© 2011)

Written for NaPoWriMo on day 16. Today, the task was to "celebrate that yin yang quality – the eternal twinning of opposites by doing one of the following: write a poem in the form of a complaint about something that is good or you like, or in the form of a hymn to something that is bad or that you dislike. A rant about blue skies, an encomium to rainy days. A curt dismissal of strawberries or beach vacations; a paean to Brussels sprouts, or waiting rooms."
Well, each of these ideas could have set off my creative forces, but rain was first – so there!
Not to worry, though; I'll probably rant about strawberries on the beach very soon.

9.4.07

Ode an die Einsamkeit

Dies
ist eine Ode
an die
Einsamkeit

Sie hat
weder
eine Anode

noch, wie
fast vorauszusehen,
eine Kathode

– Leonard Blumfeld (Copyright 2007)

Anmerkung
Entstanden in Folge von Grübeln über Einsamkeit, ihren Schmerz und ihre Allgegenwart selbst in Gegenwart anderer. Außerdem Nutzung bzw. Missbrauch der dreiteiligen Form der Ode (Strophe, Antistrophe und Epode) ohne, so hoffe ich, Abgleiten ins oft allzu Öde der Ode.

Sollte man mir Plattheit oder Abgeschmacktheit vorwerfen wollen, verweise ich auf Pablo Neruda, der Oden auf so alltägliche Dinge wie Sellerie oder Zwiebeln schrieb.

Warum also nicht auch auf elektrisch-chemische Prozesse.

Aus dem Englischen übersetzt vom Autor.

2.1.07

Wo blauhäutige Götter Jungfrauen zum Tanz verführen

Dies ist eine Ode,
die in spätester Nachtstunde
gesungen werden sollte,

wenn sich die Regenwolken
über schindelgedeckten Dächern
zusammengezogen haben

und blauhäutige Götter
mit Zauberflöten
die Jungfrauen zum Tanz verführen.

(Tishani Doshi, Deutsch von Johannes Beilharz)

Das ganze Gedicht ist Bestandteil der Anthologie Inspirierte Gedichte.