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26.1.08

Unvergängliches von Otto Julius Bierbaum

Ich ... war ... einmal

Oft weiß ich ganz genau: Ich ... war ... einmal;
Ich habe schon einmal all dies gesehn;
Der Baum vor meinem Fenster rauschte mir
Ganz so wie jetzt vor tausend Jahren schon;
All dieser Schmerz, all diese Lust ist nur
Ein Nochmals, Immerwieder, Spiegelung
Durch Raum und Zeit. - Wie sonderbar das ist:
Ein Fließen, Sinken, Untertauchen und
Ein neu Empor im gleichen Strome: Ich
Und immer wieder ich: Ich ... war ... einmal.

Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

7.2.07

Eher Unkraut

Beim Morgenspaziergang die Gedanken schweifen lassen, mich daran erinnert, auch den Blick schweifen zu lassen, punktweis abgeplatzten Putz am Haus gegenüber wahrgenommen, dann die besondere Fleckung des Bürgersteigs aus Trockenem, vom Regen noch Nassem, von Geflicktem, Hebungen und Eindellungen.
If that ain't poetic.

7.12.06

Roller, Urlaub, Sturz

Das wurde als "Labels" für diesen "Post" vorgeschlagen.

Na, an die Terminologie werde ich mich vielleicht bei meinem nächsten Roller-Urlaub auf Kreta und hoffentlich ohne Sturz gewöhnen.

Und nun ein Wort zum Garten literarischer Irrungen und Wirrungen ...

Im Prinzip ist alles Irrung oder Wirrung, und auch diese sind ja Amplituden der Wahrheit. Verknüpft mit Literatur ergibt sich daraus etwas noch weit Vageres.

Ein vages, nebliges, weites Feld. Wie schön, vor allem für einen nebligen Dezemberanfang 2006.

In einem Garten wächst etwas. Gewolltes, Gezüchtetes, Unkraut.

Así es. Genau das soll hier wachsen.